
für flexible Mobilität im Hegau
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Initiative zur Reaktivierung der Bahnstrecke
Singen – Rielasingen – Ramsen
Im Herbst 2024 erfuhren wir von der geplanten Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Bahnstrecke Singen–Rielasingen-Worblingen–Ramsen. Als Initiative Hegauhas setzen wir uns dafür ein, diese Strecke wiederzubeleben und damit eine attraktive Mobilitätsoption für unsere Region zu schaffen, zusätzlich zu Bus und Auto. Die Reaktivierung der Etzwiler Bahn bringt zahlreiche Vorteile für unsere Gemeinden: bessere Anbindung, mehr Lebensqualität und eine starke finanzielle Unterstützung durch das Land Baden-Württemberg – bei minimalem Risiko für unsere Gemeinden. Informieren Sie sich hier über das Projekt, die Vorteile, und wie wir zusammen die Zukunft unserer Region mitgestalten können.
Was wollen wir erreichen?

15-Minuten Takt
Einforderung des 15-Minuten Taktes wie im Nahverkehrsplan des Landkreises Konstanz vorgesehen. Das würde bedeuten, dass zweimal die Stunde (wie bisher) der Bus von Worblingen nach Singen fährt, und zweimal die Stunde der Zug von Ramsen nach Singen.

Reaktivierung der Bahn
Aktivierung der stillgelegten Bahnstrecke zwischen Singen und Ramsen wie in der Machbarkeitsstudie vorgestellt. Wir nennen diese Bahn liebevoll Hegauhas.

Offener Dialog
Einen guten und offenen Dialog aller Bürger, besonders auch mit den Anliegern der Strecke!
Warum ist die Reaktivierung der Bahnstrecke eine gute Idee?
Dafür gibt es viele gute Gründe:
- Konkurrenzlos schnell am Singener Bahnhof:
Der Singener Bahnhof und die Innenstadt wären aus Rielasingen in nur 7 Minuten zu erreichen. Für Zugpendler und auch Schüler ist das ein Riesenvorteil. Der Bahnhof Singen liegt mitten im Stadtzentrum und ist in alle Richtungen hervorragend angeschlossen. Für eine Stadt dieser Größe in Deutschland eine Seltenheit. Davon sollten auch die Einwohner von Rielasingen-Worblingen profitieren können. Die Singener Südstadt würde ebenfalls stark profitieren. - Attraktivitätssteigerung des südlichen Hegaus:
Eine gute Bahnanbindung macht die Region attraktiver für Bewohner, Pendler und Touristen. - Echte Wahlmöglichkeit für uns Bürger und Bürgerinnen:
Wir profitieren von einem besseren öffentlichen Nahverkehr. Wir werden dadurch flexibler und haben eine echte Wahlmöglichkeit zwischen Auto, Fahrrad und ÖPNV. - Der Zeitpunkt ist günstig:
Öffentliche Förderungen würden einen Großteil der Kosten (ca. 90 %) übernehmen. Die Gemeinden müssten nur einen Bruchteil selbst finanzieren. Und das mit der Aussicht auf Refinanzierung durch die Strecke selbst. - Für die Gemeinden fallen keine dauerhaften Betriebskosten an:
Die Machbarkeitsstudie zeigt das Fahrgastpotential der Strecke. Da die Studie von ausreichend vielen Fahrgästen ausgeht, würde das Land Baden-Württemberg die Betriebskosten der Strecke übernehmen. - Moderne Elektrozüge:
Die Strecke würde mit modernen, im Betrieb emissionsfreien Elektrozügen befahren werden. Die sind deutlich leiser als Züge, die früher auf der Strecke unterwegs waren. Wer mag, kann sie sich u.a. auf der Rhyhas-Strecke Schaffhausen-Singen schon mal anschauen und vor allem anhören. Da voraussichtlich eine Schweizer Bahngesellschaft die Strecke betreiben würde, kann man einen reibungslosen Betrieb erwarten. - Die Region wird für alle besser erreichbar:
Die Reaktivierung der Strecke zwischen Singen und Ramsen eröffnet die spätere Möglichkeit, aus Rielasingen-Worblingen und Singen via Radolfzell direkt auf das Seehäsle nach Stockach (im Verlauf sogar weiter bis Mengen und Ulm) und in der anderen Richtung auf die Schweizer S-Bahn nach Stein am Rhein und Winterthur ohne Umsteigen durchzufahren. Das ist zwar noch Zukunftsmusik, eröffnet aber große Perspektiven für die Mobilität unserer Kinder und Enkel. - Und außerdem…
Die Züge sind schon im Einsatz und müssen nicht extra angeschafft werden. Man würde einfach nur bestehende Linien verlängern.
Streckenverlauf
Wir haben uns Gedanken gemacht: Mit dem Zug konkurrenzlos schnell zwischen Rielasingen-Worblingen und Singen unterwegs sein.
Und den Bus clever dazu kombinieren: mit unserer Streckenführung käme man aus Rielasingen Worblingen auch nach Radolfzell und zum Klinikum in Singen.
So könnte ein kombiniertes Zug-Bus-System aussehen:

Variante 1 So könnte die Verlängerung des Rhyhas aussehen und zum HegauHas werden

Variante 2 Und so könnte die Verlängerung der Schweizer S-Bahnlinie S29 (W) aussehen und zum HegauHas werden

Es gibt zudem einen weiteren Vorschlag der Initiative Bodensee S-Bahn, unsere Strecke via Radolfzell und Stockach mit der sog. Hegau-Ablachtalbahn zu verbinden. Dieser Vorschlag wird auch liebevoll Seehäsle 2.0 genannt.
Stimmen aus der Region zur Reaktivierung der Strecke
„Mit einer Bahnverbindungen zwischen Singen und Ramsen wäre eine ÖV-Verbindung am Wochenende gewährleistet! Denn im Gegensatz zum Bus fahren die Züge am Wochenende gleich wie unter der Woche.“
Silvia M., Schaffhausen
„Ich fände eine direkte Bahnverbindung zwischen Gottmadingen und Arlen gut, damit meine Oma uns auch ohne Mitfahrgelegenheit besuchen kann.“
Joshua K., Gottmadingen
„Mit unserer Rente können wir uns kein Auto leisten. Eine zusätzliche Zugverbindung aus Rielasingen-Worblingen nach Singen und damit ein einfacherer Umstieg auf andere Züge, würde uns helfen und uns unabhängiger machen.
Ute K., Rielasingen-Worblingen

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Haben Sie Fragen oder Ideen? Lassen Sie uns gemeinsam für die Bahnlinie einsetzen! Schreiben Sie uns!
